«Die Schweiz ist höchstens Mittelmass»
Shownotes
Wo die Schweiz bezüglich Digitalisierung der öffentlichen Hand wirklich steht: Standortbestimmung mit Benedikt van Spyk
Die Schweiz gilt als Innovationsweltmeister. Bei der Digitalisierung der öffentlichen Hand jedoch sieht das anders aus. Warum das so ist, was im Kanton St. Gallen anders läuft und weshalb Digitalisierung in erster Linie eine Frage der Organisation ist – darüber sprechen wir in der ersten Folge von «Auftrag: Digital.» mit Benedikt van Spyk, Staatssekretär und Leiter der Staatskanzlei des Kantons St. Gallen.
Eine ehrliche Standortbestimmung mit einem Gast, der den Digitalisierungsalltag auf Kantons-, Gemeinde- und Bundesebene aus erster Hand kennt – und auch dort hinschaut, wo es noch klemmt.
Darum geht es in dieser Folge
- Wo die Schweizer Verwaltung im internationalen Vergleich tatsächlich steht – und warum der Befund nüchterner ausfällt, als man denken könnte.
- Wie der Kanton St. Gallen die Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden auf eine verbindliche gesetzliche Grundlage gestellt hat – und was andere daraus lernen können.
- Massenstart der digitalen Dienstleistungen: einheitliches Login, elektronischer Briefkasten, Signatur, Payment – wie ein gemeinsames Zielbild für Bürgerinnen und Bürger entsteht.
- E-Collecting als Schweizer Pionierprojekt: rund acht Jahre Vorarbeit, ein politisch gestützter Kompromiss und die Frage, woran sich Erfolg messen lässt – und wann ein Pilot auch scheitern darf.
- KI in der öffentlichen Hand: Warum die Lücke zwischen technologischem Tempo und Verwaltungsrealität wächst – und welches Framework jetzt fehlt.
- Digitalisierung als Organisationsentwicklung: warum es Allrounder mit Frustrationstoleranz braucht – und nicht nur Technikerinnen und Techniker.
- Take-Aways aus dem Gespräch: Digitalisierung der öffentlichen Hand ist kein Technikprojekt – sie braucht Durchhaltewillen, Lust am Gestalten und vor allem müssen die Menschen mit auf den Weg genommen werden.
Über den Gast
Benedikt van Spyk leitet seit 2020 die Staatskanzlei des Kantons St. Gallen. Als Jurist mit Affinität fürs Digitale versteht er sich als «Transmissionsriemen» zwischen Politik, Verwaltung, Technik und Recht. Er treibt im Kanton St. Gallen unter anderem das E-Government-Gesetz, die strategischen E-Government-Basis-Services sowie das schweizweite Pionierprojekt E-Collecting voran.
Über «Auftrag: Digital.»
«Auftrag: Digital.» ist der CMI Podcast zur Digitalisierung der öffentlichen Hand in der Schweiz. Host Mathias Fontana spricht mit Menschen aus Gemeinden, Städten, Schulen, Archiven und Kantonen, die diesen Auftrag täglich gestalten. Echte Erfahrungen, ehrliche Einblicke, konkrete Lösungen – aus der öffentlichen Hand für die öffentliche Hand.
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Links zur Folge
- Kanton St. Gallen – Staatskanzlei: www.sg.ch/staatskanzlei
- E-Government im Kanton St. Gallen: https://www.sg.ch/politik-verwaltung/departemente-und-staatskanzlei/staatskanzlei/e-government-services.html
- Bericht «Unterschriften sammeln mit E-Collecting»: https://www.berichte.sg.ch/geschaeftsbericht-der-regierung-2025/berichte/staatskanzlei/unterschriften-sammeln-mit-e-collecting.html
- Alle Folgen und weitere Informationen: https://www.cmi.ch/podcast
Links zu Social Media
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Transkript anzeigen
00:00:00: Es ist noch ein bisschen erstaunlich, wenn wir anschauen.
00:00:01: Die Schweiz ist immer Innovationsweltmeister überall, immer Nummerneis und das ist am liebsten für Leute von Musterland schwierig zu erklären.
00:00:10: Aber in der Digitalisierung müssen wir schauen, ob wir höchstens Mittelmaß sind.
00:00:15: Auftrag digital Der CMI-Podcast für alle die Digitalisierung in der öffentlichen Hand mutig gestalten.
00:00:31: Herzlich Willkommen Bei Auftrag Digital, einem neuen CME Podcast.
00:00:35: Mein Name ist Matthias Fontana und ich bin Leiter Marketing und Kommunikation bei CME.
00:00:41: In diesem Podcast gehen wir dem Thema Digitalisierung der öffentlichen Hand nachher.
00:00:47: Das ist unser Thema als CME, das ist auch unseren Auftrag.
00:00:51: In jeder Folge habe ich Menschen zu Gast bei mir, die diesen Auftrag ausführen und nicht nur darüber reden.
00:00:58: Und ich möchte von den Leuten wissen ... Was funktioniert?
00:01:02: Was funktioniert vielleicht nicht, wo stimmt er mit diesem Auftrag und wie kann man ihn in dem Auftrag weiterbringen.
00:01:12: Der heutige Gast ist Benedikt van Speik.
00:01:17: In dieser Ausgabe machen wir eine Standortbestimmung.
00:01:22: Benedikt leidet seit den Stadten Kanzlei von Kanton-Sankt-Auen und hat durch seine Arbeit einen guten Überblick.
00:01:30: Er kennt Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Kantonen und dem Bund.
00:01:35: Und wie er den Auftrag digital erlebt und wie er ihn ausfüllt, gehen wir heute nachher.
00:01:41: Herzlich willkommen Benedikt!
00:01:43: Danke vielmals Matthias für die Einladung.
00:01:45: Gerne.
00:01:47: Am Anfang möchte ich gerade einsteigen mit einer ganz konkreten Frage auf eine Skala von eines bis zehn.
00:01:54: Wie digital bist du persönlich unterwegs?
00:01:58: Ich würde sagen sieben bis acht.
00:02:00: Es gibt vieles, was ich digital mache und sehr gangdigital mache.
00:02:04: Morgen um die Zeitung zu lesen.
00:02:07: Mein Handy ist immer mit dabei.
00:02:09: Das ist nicht immer zur Freude der Familie, das ist sogar fast manchmal ein bisschen too much.
00:02:14: Denn es ist ja alles draufsichts Podcast- oder Musiklosenbücher zu lesern, Zeitungen zu leser, Fahrtdistination aussuchen.
00:02:26: Es ist alles dort.
00:02:28: Von daher ist das sehr präsent.
00:02:30: Aber auch sonst im Alltag nutze ich eigentlich alle Möglichkeiten, die ich habe.
00:02:34: Aber es gibt natürlich Sachen, wo ich finde, dürfen ja weiterhin analog sein und mich darüber freuen, dass sie analog sind.
00:02:40: Da gehören also persönliche Begegnungen dazu.
00:02:43: Ja cool!
00:02:46: Was hat dich in deinem Verwaltungsalltag gerade in den letzten Tagen richtig konkret genervt?
00:02:53: Nicht jetzt vom grossen System her gedacht sondern wirklich im Kleinen so ganz ganz konkret
00:03:01: Im Verwaltungsalltag, was einfach sehr, sehr anspruchsvoll ist, wie viel Abstimmung jedes einzelne Thema braucht.
00:03:09: Keine.
00:03:10: Das ist natürlich ein hochaktuelles Thema und ein grosses Thema.
00:03:14: Wenn man es dann anbricht auf den Verwaldungsalltag wird es ganz konkret.
00:03:18: Was ist jetzt unser nächstes Schritt?
00:03:21: Und dann merkt man, ja wir hatten eine technische Lösung.
00:03:23: Wie könnte man die einsetzen?
00:03:24: Und jetzt gerade diese Wochenfrage, was müssen wir noch für Rechtsgrundlagen?
00:03:28: Wie müssen wir die anpassen und welchen Leitfaden haben wir noch?
00:03:32: Und wie müssen wir den weiterentwickeln, dass der wirklich auch passt mit dieser Lösung, die kommt?
00:03:38: Sind wir schon fast wieder zu spät, wenn wir angefangen haben, dort zu überarbeiten?
00:03:41: Wie bringen wir das irgendwie zusammen, diese unterschiedlichen Geschwindigkeiten?
00:03:45: Das ist diese Woche, haben wir gleich wieder ... Ja, am Ende der Intensiven Ausdust oder Zugkabel.
00:03:50: Es gibt natürlich auch Spannungsfelder von der Geschwindigkeit, die hier sind und das immer auszupannonsieren.
00:03:57: Das macht manchmal nicht nur Freude und Lust.
00:04:02: Du hast in einem Interview mit der Abraxxas gesagt, du verstehst dich als Transmissionsrieme.
00:04:08: In solchen Fällen kommt wahrscheinlich genau das zu spüren, dass du diese verschiedenen Parteien Kanton, Gemeinde, Verwaltung und so weiter irgendwo zusammenbringst.
00:04:19: Und du kannst vermitteln... Wenn quitscht es manchmal?
00:04:24: Oh, wenn passt das auch nicht!
00:04:27: Ja also ich sehe wirklich meine Aufgabe im Übersetzen oft.
00:04:30: Im Übersätzen von der einen Disziplin in die andere Diszipline und schauen dass das am Schluss eben in die gleiche Richtung geht, dass man nicht nur am gleichen Seil zieht sondern auch in die Gleichrichtung zieht.
00:04:44: Eigentlich quitscht das immer ein bisschen, weil es sind unterschiedliche Diszipline.
00:04:49: Ich bin von Haus aus Jurist und habe eine gewisse Affinität zum Digitalen.
00:04:53: Das Übersetzen vom technischen Perspektiv in die juristische Perspektive ist immer ein Spannungsfall, denn die Geschwindigkeiten sind einfach sehr unterschiedlich.
00:05:03: Und das mit einem Transmissionsriemen.
00:05:07: Bahn und in die gleiche Richtung, in die Gleichgeschwindigkeit zu bringen.
00:05:10: So abgestimmt, dass es am Schluss ein ganzes gibt und auch vorwärts kommt und nicht nur sich gegenseitig behindert.
00:05:17: Das ist ein grosser Anteil meiner Arbeit spannend aber eigentlich geht's auch immer darum auszupalassieren verschiedene Perspektive in Übereinstimmung irgendwie zu bringen oder zu vermitteln warum das sein kann schon seine Berechtigung hat.
00:05:33: das ist ein großer Teil im Prozess Digitalisierung bei uns.
00:05:38: Hat er das Mende konkret gelungen mit dieser Kei-Geschichte?
00:05:46: Wie man es so macht, haben wir eine nächste Sitzung verabredet.
00:05:51: Genau!
00:05:53: Jetzt möchte ich mir noch etwas von Kanton Saint-Gaïn gehen und der Auftrag digital vom Kanton St.
00:05:59: Gaïne anschauen.
00:06:01: Wo steht der Kanton gerade im Moment an?
00:06:05: Und was zeigt sich das ganz konkret mal abgesehen von Strategie, Papierkonzepten und so.
00:06:12: Wie ist der Stand der Digitalisierung im Kanton Saint-Gaë?
00:06:17: Ich glaube den Kanton St.
00:06:18: Gallen steht dort wo ganz viele Gemeinwässe in der Schweiz stehen oder ich glaube wir stellen fest, wir haben in der Schweizer sind jetzt nicht Vorräter in den digitalen Transformationen im Bereich eGovernment.
00:06:31: Das ist eigentlich noch ein bisschen erstaunlich wenn man anschaut, dass die Schweiz immer Innovationsweltmeister überall Nummerneis.
00:06:38: Das ist für Leute aus Russland schwierig zu erklären, aber in der Digitalisierung müssen wir wirklich höchstens mittelmaß sein.
00:06:46: Und das gilt auch für die Kanton-Sankt Gallen.
00:06:49: Wichtig ist auch immer, dass man sich überlegt, woher kommt das?
00:06:52: Warum stömmert er jetzt an diesem Punkt?
00:06:55: Ein ganz wichtiger Faktor ist, dass unsere Verwaltung sehr bürgernäuerlich und gut funktioniert – in den Gemeinden, sehr direkte Kontakt.
00:07:03: Ich habe ein paar Jahre in Deutschland gelebt.
00:07:06: Du probierst einen Steueramt anzulüten.
00:07:08: Musst du nicht erwarten, dass du je ein Gegenüber hast, wo du eine konkrete Frage diskutieren kannst und natürlich ist dann eine digitale Lösung viel dringender als bei uns wo du Telefonnummern hast.
00:07:20: Du erreichst deinen Steuersekretär und kannst mit dem sogar ganz konkretes Thema klären.
00:07:25: Du hast einfach eine andere Ausgangslage bei uns.
00:07:26: Und das führt dazu, dass wir den Druck lang nicht hatten.
00:07:30: Einerseits und andererseits hat jeder dann auch etwas angefangen mit seiner Digitalisierung in die Gemeinde der Kantone, der Bund.
00:07:37: Es ist von daher ein ganzes wildes Gewächs an ganz unterschiedlichen Lösungen, die hier sind.
00:07:42: Das ist bei uns im Kanton genau so.
00:07:45: Was ist uns gelungen?
00:07:47: Ich glaube was uns gut gelungen ist in den letzten Jahren, dass man die Abstimmung, Kanton- und Gemeinden sehr viel besser anbekommen hat.
00:07:55: Das ist auch eine gesetzliche Grundlage, die Kanton und Gemeinden verbindlich zusammenarbeiten können.
00:08:02: Wir haben ein Gremium, das für den Kanton verbindet, aber auch für alle Gemeinde kann verbindlichen Standards definieren.
00:08:09: Obwohl vielleicht nicht alle in diesem Zug stimmt.
00:08:12: Das ist ein grosser Schritt oder etwas, der doch tief eingreift in die Autonomie jeder Organisation.
00:08:20: Und das ist uns gelungen.
00:08:21: Auf diesem Weg können wir natürlich verschiedene Lösungen umsetzen, die gute Basis sind für weitere Sachen Einheitlichseinwohner und Personeregister zum Beispiel, wo man einen Standard festlegt.
00:08:32: Das ist unsere Lösung.
00:08:33: Die führen wir jetzt bei allen einheitlichen.
00:08:36: Und darum gibt es eine Basis z.B.
00:08:38: für ein E-Collecting, in dem man nachher diesen Stimmlegisten braucht.
00:08:41: Ich glaube hier, dass hat uns sehr geholfen.
00:08:44: trotzdem.
00:08:45: Der Weg ist weit.
00:08:46: Und das Abstimmen macht das Thema nicht in der Tendenz schneller, sondern natürlich muss man sich dann auch ins Boot holen.
00:08:55: Mit verschiedenen Möglichkeiten zu mitbestimmen.
00:08:59: Also Abstimmung ist jetzt nicht im Geschwindigkeit zu treiben, zumindest nicht am Anfang.
00:09:03: Aber ich glaube wir sind in dieser Hinsicht gut unterwegs, dass wir wirklich sehr viel gemacht haben in diesem gemeinsamen Verständnis.
00:09:11: Die Kanton sind alle klar, die Kantone und Gemeinden machen eigentlich eine Digitalisierung gemeinsam.
00:09:17: Anfangsjahr hat der digitalen Dienstleistung nicht den Massenstart ausgerufen.
00:09:24: Ist das auch einer dieser Meilen?
00:09:27: Ja, an diesem kann man es umessen.
00:09:32: Wir wollen hier verbindlich für ... Gemeinden für den Kanton, Dienstleistungen zur Verfügung gestellt?
00:09:38: Oder hat er ein Login gemacht?
00:09:41: Ist das der Start oder was kommt jetzt als Nächstes?
00:09:45: Was kommt auf die Bürgerinnen und auf Organisationen zu?
00:09:48: Das ist genau so ein Beispiel.
00:09:51: Wir haben bei unserem Programm strategische E-Government-Basis Services wo man bei uns in der Stadt Kanzlei führen kann und wir für Kantonen und Gemeinden einheitliches Login.
00:10:01: Einheitliche elektronische Zustellungen, also elektronischen Briefkasten.
00:10:04: Einheitlich Signaturlösung, einheitliche Payment-Lösung gehört auch einheitlichen Erscheinungsbilden zu gemeinsamer Kommunikation und das Rechtsgrundlage, um wir gemeinsam arbeiten.
00:10:16: Also es ist ein ganzes Programm, in dem man einheitliches Services für Kanton und Gemeinde zur Verfügung stellt, dass der Bürger am Schluss das Zielbild eines Logins hat, einen elektronischer Briefkast.
00:10:27: Wie ist euch das?
00:10:29: in St.
00:10:29: Gallen gelungen, denn das ist wahrscheinlich die grosse Herausforderung für andere Kantone mit Gemeinden.
00:10:36: Was habt ihr konkret gemacht?
00:10:39: Das ganze Beruhrt auf dem Gesetz, den ich erwähnte, auf dem E-Government-Gesetz wirklich so eine Standardsetzung ermöglicht.
00:10:46: Von daher konnte man das ja entwickeln in verschiedenen Gräben vorstellen und dann wird es beschlossen.
00:10:51: Es ist ein strategischer Service und der wird jetzt bei allen eingeführt, nicht im Sinne von ... der kann es nutzen, die möchte.
00:10:59: Es gibt im Kanton St.
00:11:00: Gallen kein Projekt mehr, das nicht das Login verwandelt, was wir jetzt eingeführt haben.
00:11:05: Das braucht eine gesetzliche Grundlage und diese konnten wir schaffen.
00:11:09: Das ist natürlich auch immer ein bisschen Glück, wenn so etwas gelingt.
00:11:12: Es war eine gute Konstellation.
00:11:13: Wir konnten das in Parlaments mit sehr viel Unterstützung umsetzen und gibt uns ganz viel Rückenwind für solche Themen.
00:11:23: E-Collecting
00:11:28: startet in St.
00:11:29: Gallen auch so wie ein Pilotprojekt, ihr seid dort schweizweit Vorreiter in diesem Bereich?
00:11:35: Was hat dir persönlich derzeit überzeugt das anzustoßen und davon auszugehen?
00:11:40: E-collecting
00:11:42: war eigentlich ein politischer Kompromiss.
00:11:45: An den St.Gallen und ich persönlich haben mich immer sehr stark für das elektronische Abstimmung eingesetzt also das Einwaltding.
00:11:53: Und das ist politisch umstritten.
00:11:55: da gibt es auch Gute Gründe, warum wir das umstreiten ist aber ich bin überzeugt dass es das braucht.
00:12:02: Nicht jetzt heute selektronischen Abstimmen, heute haben wir auch DiPTOP-Brief, brieferliche Stimmabgaben.
00:12:09: Aber ich bin überzeugt in zehn, fünfzehn Jahren werden wir den Brieffelcheher so nicht mehr haben.
00:12:14: und Ich bin überzeugte, dass wir dann froh sind wenn man einen weiteren Stimmkanal hat.
00:12:20: ausprobieren und einführen, wenn man einen noch nicht gebrauchen kann.
00:12:22: Wenn wir ihn brauchen ist jetzt auch der richtige Zeitpunkt.
00:12:25: Von dem bin ich immer überzeugt gewesen.
00:12:27: Ich war immer noch.
00:12:29: Und politisch war das umstritten.
00:12:32: Ich habe gesagt, gut, ihr möchtet eigentlich lieber E-Collecting.
00:12:35: Wir haben aber halt Devoting.
00:12:37: Aber ich bin bereit, das Projekt E-collecting parallel aufzunehmen.
00:12:41: Und wir treiben das parallel und gleichzeitig voran.
00:12:44: Das ist ein Kompromiss, das bis heute geht.
00:12:46: Wir hatten im Parlament eigentlich immer Unterstützung für elektronische Stimmabgabe, wie auch jetzt elektronischen Unterschriften sammeln.
00:12:55: Das war für mich wichtig, dass das auch politisch so gestützt ist und so sind wir zu dem E-Collecting gekommen.
00:13:01: Und ja, es ist gleich schon acht Jahre, wo wir mit diesem Thema unterwegs sind.
00:13:05: Man unterschätzt ein bisschen mehr das Gefühl, das ist ganz einfach.
00:13:08: Es ist eigentlich elektronisch.
00:13:09: Die Signatur kennt man eigentlich schon, muss man nur das einführen – dann hat man's schon!
00:13:14: Es ist ein komplizierter Prozess.
00:13:18: auch zentral ist und das haben wir auch beim E-Voting gelernt.
00:13:21: Der Schutz der Daten ist natürlich ganzes Zentralelement, auch bei MyCollecting.
00:13:26: Und das sicherzustellen mit einer guten Architektur, mit einem guten Prozess – das hat seine Zeit gebraucht.
00:13:33: und so sind wir jetzt aber gleich zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr, also die erste Jahreshälfte noch mit MyCollection starten können.
00:13:43: Wir sind sehr gespannt!
00:13:44: Wie das ankommt.
00:13:46: Hat es bisher in diesem Projekt schon einen Moment gegeben, wo du hast gewonnen?
00:13:50: Ach komm!
00:13:52: Jetzt nährst du mich.
00:13:55: Nein, es war ein Projekt, bei dem wir uns sehr viel Zeit dafür genommen haben.
00:13:59: Es war auch wichtig, weil es eben sehr kompliziert war und es ist eigentlich durch das aber auch immer.
00:14:06: Wir konnten es sehr systematisch vorgehen.
00:14:09: Und wir hatten eben viel Klär aus einem E-Voting.
00:14:12: Wir konnten nicht einfach schnell technische Lösungen anstellen.
00:14:16: Das ist eigentlich ganz einfach, sondern wir haben uns sehr viel Gedanken gemacht wie man die Architektur aussehen muss.
00:14:22: Dass sie so aufgestellt hat das Projekt und dass es auch Unterstützung findet.
00:14:27: Damals war es immer sehr spannend mit externen Experten zusammen zu arbeiten.
00:14:31: Die Sicherheits-Architekturthemen haben sich sehr viele Gedanken gemacht, wie man das aufbaut.
00:14:37: Das hat uns dann eigentlich auch eine gute Grundlage gegeben, um das Projekt eigentlich sehr systematisch abzuarbeiten.
00:14:43: Es würde jetzt sagen, es ist zwar eine lange Tour, die es gebraucht hat aber wir sind durch das eigentlich auch sehr stetig vorangekommen ohne dass wir jetzt die ganz grossen Aufregungen gehabt haben.
00:14:55: Dass es bei einem Softwareprojekt nicht immer alles therminkrecht gelingt Das gehört fast ein wenig dazu.
00:15:03: Für die Komplexität bin ich allerdings fast überrascht, wie rund das gelaufen
00:15:09: ist.
00:15:09: Sie war sieben Jahre alt.
00:15:11: Jetzt fährt es ja an.
00:15:12: Das Projekt ist nenn auf sieben Jahren angelegt.
00:15:15: Sind das jetzt die sieben Fetten oder die siebe Magenenjahr?
00:15:19: Wo sie da waren und welche kommen?
00:15:24: Ich hoffe natürlich, dass es jetzt reiche Früchte gibt, also was wir aufgebaut haben.
00:15:28: Jetzt ist eigentlich die harte Arbeit am Produkt.
00:15:30: und am Service waren.
00:15:32: Und jetzt hoffen wir natürlich, dass wir den Bevölkerung zur Verfügung stellen können und das positiv angenommen wird.
00:15:37: Dass man sagt, hey mal cool!
00:15:39: Das gibt eine Ergänzung für die bestehende Möglichkeit sich politisch auch zu äusseren und zu partizipieren und dass das genutzt wird von der Partei, von der Bevölkerung genutzen wird.
00:15:49: Das wäre cool, wenn man sieht, dass es einen gewissen Impuls in diesen politischen Rechten gibt, die nicht tagtäglich in den Schlagzeilen sind.
00:15:58: Was wäre für dich so ein ... So ein Schlüssel zu sagen, ja das ist erfolgreich.
00:16:04: Wenn du jetzt von hier im Jahr schaust zum Beispiel was wäre so eine Zahl oder einen Befund?
00:16:11: Das ist auf dem richtigen Weg!
00:16:14: Was mich sehr freut, wenn wir eine oder zwei Unterschriften sammeln können mit E-Collecting und die Hälfte der Unterschifte wird elektronisch gesammelt.
00:16:23: Es funktioniert alles technisch einwandfrei.
00:16:27: Wir könnten einen superen Prozess zeigen wie auch Gemeinden entlastet werden, weil sie diese Unterschrift nicht prüfen müssen.
00:16:35: Und eigentlich alle am Schluss sagen hey das ist cool!
00:16:37: ein guter digitalen Prozess, der einenseits entlastet und den Leuten Freude macht zum Nutzen.
00:16:42: Und gleichzeitig gibt es Bereicherung für die politischen Rechte.
00:16:46: Das würde mich sehr freuen!
00:16:49: Gibt es auch so einen Punkt, wo man sagen muss, dann wäre das wahrscheinlich gescheitert?
00:16:53: Ja also wenn es niemand nutzt
00:16:56: z.B.,
00:16:57: wäre es schade.
00:17:00: Es ist ja nicht verpflichtend, es ist ein Angebot, das können wir nutzen.
00:17:05: Zweitens, wenn man technische Schwierigkeiten hat.
00:17:08: Man muss sagen, das Service ist nicht zur Verfügung gestanden.
00:17:11: Es gab Probleme bei den Unterschriften.
00:17:12: Die Prüfung des Unterschifts wurde nicht richtig abgegleitet, was auch immer.
00:17:16: Man musste zum Schluss kommen und technisch waren wir doch nicht genug ausgerichtet.
00:17:21: Dann müsste man es auch abbrechen.
00:17:23: Aber – und das ist mir auch wichtig – es ist ein Pilotversuch.
00:17:26: Und die Pilotversuche sind dazu da, dass es nicht einfach nur ... eine hundertprozentige Erfolge gibt.
00:17:33: Das wäre irgendwie auch seltsam und dann hätte man vielleicht auch vielleicht zu lange gebraucht, um etwas anzustellen.
00:17:38: also ich finde wir müssen auch ein bisschen in die Kultur hinein kommen wo Fehler möglich sind, wo man ja offen und transparent kommuniziert anstatt.
00:17:45: Wir haben das probiert was hat nicht geklappt jetzt probieren wir es anders und dass das auch anerkannt wird nicht einfach als Pfusch sondern als Teil vom Prozess für eine erfolgreiche Einführung.
00:17:58: Für unser nächster Thema möchte ich mehr zu den Learnings, vielleicht auch zu den Fails gehen.
00:18:05: Aber wie überlegt könnte es sein, dass eine Gemeinspräsidentin oder eine Gemeindeschreiberin dir anläutet und von dir eigentlich gerne einen guten Rat möchte?
00:18:20: Und fragt, wo fange ich mit der Digitalisierung bei uns in der Gemeinde an?
00:18:25: dieser Person in den drüben Stichwort mitgegeben.
00:18:29: Wo soll man anfangen, wenn man eigentlich noch nie einen steht?
00:18:35: Also wenn wir jetzt heutzutage noch nie jemanden stehen, hat man natürlich auch einen guten Weg vor sich.
00:18:38: Ich würde Ihnen ja gerade sagen das ist nicht etwas von heute auf morgen, dass du einfach der Schalter umlegen kannst und dann ist es einfach anders.
00:18:45: Digitalisierung ist nicht eine technische Frage sondern ein Organisationsentwicklungsfrag.
00:18:50: Und wenn deine Organisation bisher sich da nicht bewegt hat... Es gilt zum ersten Mal darum, die Organisation in Bewegung zu bringen und das wissen wir alle.
00:18:58: Das ist nicht etwas von heute auf morgen.
00:19:01: Und für das braucht man die richtigen Leute.
00:19:03: Du musst Leute dir holen anzunehmen, die Lust haben, das Thema voranzutreiben.
00:19:10: Weil es kein Selbstläufer ist!
00:19:13: Ich sage immer, es ist wie ein Sumpf.
00:19:16: Man steckt viel Energie rein aber man kommt nicht so richtig schnell voran.
00:19:20: Für das braucht es Leute, die das aushalten, was Freude daran hat und auch eine Frustrationstoleranz mitbringen.
00:19:27: Trotzdem verliere ich die Begeisterung nicht.
00:19:30: Das zu finden wäre mein wichtiges Drahtschlag.
00:19:34: Dass sie gute Leute haben.
00:19:36: Und dass wir nicht unbedingt der Supertechniker sein, sondern ein bisschen Allrounder sein.
00:19:41: ganzheitlich anschauen und vor allem mit der Organisation arbeiten.
00:19:44: Und auch die Ressourcen aus der Organisation holen.
00:19:47: Man kann nicht einfach ein Projekt aufsetzen, wo vielleicht gar niemand einen Bezug dazu hat.
00:19:52: Man muss dann schauen, wo es eine Person gibt, die an einem Projekt besonders Freude daran hat oder einen Bezug dazu hat, dann kann man damit vielleicht erstarten.
00:20:00: Und jetzt das Gefühl haben wir können das irgendwie von aussen in die Organisation auffropfen.
00:20:06: Du hast schon gesagt, dass es v.a.
00:20:07: hangt Mit der Organisation, mit der Kultur zusammen und mit der Freudigkeit, wie man Veränderungen anschaut.
00:20:15: Was haben Studierende für Erfahrungen gemacht?
00:20:17: Was ist das Wichtigste, dass es gelingt, damit man eine Organisation mitnehmen kann?
00:20:26: Das Wichtigeste ist, dass man den Leuten ein Gefühl gibt, dass sie einen Teil von... dass sie nicht einfach ausgeliefert sind, diese Digitalisierung.
00:20:32: Das wird ja manchmal auch ein bisschen empfunden in den Tarn.
00:20:34: Jetzt kommt schon wieder etwas und jetzt haben es wieder ein neues Projekt.
00:20:37: Und warum muss das jetzt noch gut funktionieren?
00:20:42: Dass man den Leuten auch erklärt, warum wir in diesem Prozess stehen, warum man sich nicht aussucht, dass jetzt etwas Neues muss kommen, sondern dass dies eine wichtige Weiterentwicklung der Organisation ist.
00:20:54: Ab-to-date ist, dass man mit den richtigen Werkzeugschaften anschlussfähig bleibt und die Security sicherzustellen kann.
00:21:00: Man erklärt auch gut, warum der Prozess stattfindet und den Leuten die Möglichkeit geben sich einzubringen.
00:21:06: Es gibt nicht immer gleich viel Affinität oder Lust, aber jeder, der betroffen ist, hat eine Möglichkeit – muss eine Möglichkeit haben, sich nicht zu äußern, sich noch abgeholt zu fühlen und sich nicht nur als Betroffene vorzunehmen von der Digitalisierung, die sich das so über sich erlädt.
00:21:24: Dann kann das eigentlich nicht gelingen, dann hat man ganz viele Widerstände.
00:21:28: Sondern dass die Digitalisierung auch als ... Ja es ist etwas, was passiert und wir haben jetzt eigentlich die Chance und das ist schon mega spannend, dass darf ich nie mitgestalten und mich hier auch als Akteur zu sehen.
00:21:40: Und die Leute auch ein bisschen Freude daran probieren zu wecken an dem.
00:21:45: Das scheint mir wichtig!
00:21:46: Und das geht an mich ein wenig vergessen wenn man zu stark einfach kommt für technische Lösungen und das muss technisch einwandfrei funktionieren.
00:21:54: Und am Schluss gibt es eine Kommunikation, dann hat man etwas verpasst.
00:22:02: Es gibt ja ganz viele Themen, die die Digitalisierung betreffen und wo die öffentliche Hand betreffe.
00:22:09: Was hast du das Gefühl?
00:22:11: Im Moment ist mehr Hype und hat gar nicht so Substanz.
00:22:16: Gibt es solche Themen, welche du wahrnimmst im Moment?
00:22:21: Ich finde Themen ... Heibisch finde ich, es gibt Themen die Hochkonjunktur haben.
00:22:29: Hochkonjonktur, klar kann ein, das wird noch lange hochkonjonktor.
00:22:33: Digitale Souveränität hat Hochkonionktur.
00:22:35: Das ist total zentrales Thema und ich finde es absolut wichtig, dass wir uns genau überlegen wie können wir in welche Richtung arbeiten müssen, damit wir an dieser Souveräenität weiterkommen.
00:22:47: Aber die Vorstellung, dass sich in zwei bis drei Wochen jetzt einfach ... Ich habe das Microsoft abgelöst und im anderen System bewege ich mich.
00:22:57: Das ist kein realistisches Zielbild, politisch wird es doch etwas ermittelt oder erwartet.
00:23:05: Wir müssen in der Realität bleiben ohne dass ein Wort noch als Abwehr haltet.
00:23:10: Das Problem sind alle Handlungsdruck auch.
00:23:14: Aber es ist nicht ganz so einfach.
00:23:16: Und zu Themen, wenn sie eine zu starke Konjunktur haben, gibt es einen Erwartungshalt von jetzt.
00:23:22: muss das morgen gelöst werden?
00:23:23: oder ein Thema, um jetzt morgen zu lösen.
00:23:26: Das glaube ich, bei so einem riesen und komplexen Thema ist es einfach nicht realistisch.
00:23:32: Also etwas inzumitten wieder ohne dass es nur als Abwehrwort noch wird, ist noch anspruchsvoll.
00:23:41: Keine Hype.
00:23:43: unsere Arbeitswelt fundamental und grundlegend verändern.
00:23:47: Aber noch nicht gerade jetzt, es beginnt jetzt so an!
00:23:51: Und teilweise hat man das Gefühl oder die Aufregung ist teilweise in der Organisation enorm hoch, denn der Zug ist schon fast abgefahren.
00:23:58: Das glaube ich eigentlich nicht.
00:23:59: Ich glaube auch hier lohnt sich jetzt die Bausteine richtig aufeinander zu stellen, dass wir dann wirklich das Vollopotenzial ausnützen können statt jetzt schnell etwas anbasteln, was vielleicht als Vertrauen leidend.
00:24:12: von den Mitarbeitenden und der Bevölkerung.
00:24:15: Was denkst du konkret bei KI?
00:24:17: Wo steht die öffentliche Verwaltung jetzt konkret oder die öffentlichen Hand ein wenig weitergefasst, sagen wir mal in drei Jahren betreffend KI, wo sie mehr ernten?
00:24:31: KI macht uns ganz zentral bewusst die Veränderungsgeschwindigkeit im Technologischen enorm zu.
00:24:38: Die Veränderungsschwindigkeit einer öffentlicher Hand ist einfach begrenzt.
00:24:43: Es gibt verschiedene Gründe, warum das so ist.
00:24:46: Und damit nimmt die Kluft zwischen dem was technologisch passiert und den Möglichkeiten der Anwendung in der Verwaltung dann laufend ab.
00:24:53: Weil die Geschwindigkeit nimmt dazu und Geschwindigkeiten bleibt da, nimmt zumindest sicher viel weniger schnell zu.
00:24:59: also kluft wird größer.
00:25:01: Das wird spürbar und es gibt auch Stress und auch Fragen wie gehen wir jetzt mit dieser Klufte um?
00:25:09: Und wo stehen wir in drei Jahren?
00:25:11: Ich glaube, es ist eine ganz entscheidende Phase.
00:25:15: Jetzt haben viele experimentiert und jetzt mal in erster Tools eingesetzt mit der Beite Nutzung.
00:25:21: Es hat offiziell einen Beschatten gehabt, das auch ein grosses Thema ist und das Problem eigentlich verursacht.
00:25:27: Ich hoffe, dass wir in den drei Jahren doch so weit sind, dass man einen Rahmen definiert haben in der Verwaltung, weil wir relativ flexibel neue.
00:25:35: Ich habe auch die Möglichkeit in der Verwaltung einsetzen, ohne bei einer Grundsozialdiskussion zu haben.
00:25:42: Bezüglich Datenschutz-, Rechtsgrundlagen- und Vertrauensschutze
00:25:45: usw.,
00:25:46: wo jetzt sehr viele offene Fragen einfach hier sind.
00:25:48: Dass es uns in diesen drei Jahren gelingt, diese Fragen so zu klären, dass wir relativ flexibel auf Veränderungen reagieren können, dass man einen Framework geschaffen hat, indem wir uns wieder relativ trittsicher bewegen können.
00:26:01: Das fehlt jetzt.
00:26:02: Sehr viel Unsicherheit da.
00:26:04: Und das ist etwas, was spannend aber auch teilweise ein bisschen belastend ist.
00:26:13: Vielleicht hängt die Frage jetzt, wo ich in der Theorie mit diesem zusammen, vielleicht tippst du aber auch noch einmal ganz anders heran?
00:26:20: Wenn du einfach etwas in der Digitalisierung von der öffentlichen Hand ändern könntest, was wäre das?
00:26:29: Ja es geht genau wieder richtig!
00:26:31: Wir wünschen, wer uns schon gelungen wäre ein regulatores Framework zu haben.
00:26:36: Wo wir jetzt gerade für die Veränderung wahrstellen können, dass man einen gesicherten Rahmen haben kann, den wir in unserer Rene bewegen können.
00:26:44: Aktuell ist so viel im Fluss international und national.
00:26:47: Kantonal hat mir gar nicht die Möglichkeit das aufzufangen.
00:26:50: Ich mache keinen Sinn als Kantonales KI-Gesetz zu machen.
00:26:53: Das muss sich noch abgestimmt sein aber wie schnell ... Die Frage ist fraglich.
00:26:59: Sehr viel steht aktuell in Bewegung und das behindert auch die Nutzung der technologischen Möglichkeiten, und das ist an sich auch ein Problem.
00:27:12: Das zu lösen, wenn man mit dem Fingerschnipps so kommt – wir haben einen perfekten international abgestimmten Framework, wo immer diese neue Technologie einsetzen könnte.
00:27:23: Das wäre super!
00:27:24: Ein
00:27:27: Tudu in deinem Auftrag digital.
00:27:30: Da gibt es wahrscheinlich ein paar verschiedene Liste von Tudus bei deinem Beitrag, wo du am liebsten morgen abhaken würdest.
00:27:40: und was hindert die Trans wirklich?
00:27:44: abzahmen?
00:27:47: Oder etwas, das einen Teil des Auftrags ist.
00:27:50: Ich habe es gesagt, eine Organisationsentwicklung.
00:27:53: Und damit auch ... Ich sage so eine ganze Weiterentwicklung der gesamten Organisation.
00:27:59: Es sind viele Gremien, die entstehen und es sind viele Projektgremien.
00:28:05: Und da sind wir jetzt aktuell dran.
00:28:08: Das ist ein Tudu-Witerentwickling von der IT-Organisation zu machen.
00:28:12: Sollte ich die IT-Organisation in den vergangenen Jahren machen?
00:28:17: Ich glaube, das wird sehr viel helfen.
00:28:18: Zum einen noch einmal die Klarheit zu haben, wer entscheidet genau über was.
00:28:23: Wer muss was genehmigen?
00:28:26: Wo läuft etwas durch und mit wem muss ich etwas wie abstimmen?
00:28:29: Wie gehen wir mit unseren Lieferanten um?
00:28:33: Was sind so zentrale Organisationsfragen, die man aktuell einfach wieder mal klären möchte, weil es einfach sehr vieles gemerkt hat.
00:28:43: Es wurde sehr unübersichtlich!
00:28:45: Und das ist ein grosses To-do.
00:28:47: Was mich daran hindert, ist dass natürlich die ganze IT-Organisation vom Kanton betrifft und
00:28:54: es
00:28:54: sich sehr gut überlegt sieht was man denn auch ändert.
00:28:58: wie man das jetzt erst einmal ausschafft kommuniziert ist ein großer Change Prozess der gleiche.
00:29:04: Anstatt da stehen wir jetzt mittendrin sind wir aktuell in der Prüfung von unterschiedlichen Varianten glaube ich für die Weiterentwicklung unserer Gesamtorganisation zentral.
00:29:14: Aber was so komplexe Themen mit sich bringen, habe ich von heute auf morgen umsetzbar.
00:29:24: Danke vielmals für den Einblick in die Auftrag digital.
00:29:27: Ich fand das sehr spannend hier mehr zu hören von dir.
00:29:33: Wirklich überrascht hat mir zum Beispiel wieviel Zeit ein Projekt wie das E-Collecting fliegt?
00:29:41: Nicht nur sieben Jahre Privatprojekt, sondern auch noch sieben Jahren Vorbereitung bis es überhaupt starten kann.
00:29:47: Ausspannend war es für mich, um das zu spüren bei dir.
00:29:51: Die Digitalisierung der öffentlichen Hand braucht durchhalten Wille.
00:29:56: also man muss das wollen.
00:29:59: aber bei dir spüre ich auch viel Lust.
00:30:01: Das ist nicht nur ein Auftrag, sondern das ist für dich auch ein Fault.
00:30:05: was du sagst Das spiele ich, das gestauten ich.
00:30:10: Das kommt bei mir an.
00:30:12: Und was ich ganz konkret aus dem Gespräch mitnehme ... Was nicht neu ist, aber wieder neu aufgegangen ist... Da geht es nicht um Technis, sondern um Leute und um Change.
00:30:23: Ich glaube nur so ist der Auftrag digital auszuführen.
00:30:30: Danke vielmals für dieses Gespräch Benedikt!
00:30:32: Dankeschön!
00:30:34: Wenn du Fragen, Inputs oder Rückmeldungen zu dieser Folge hast, dann schreib es direkt in die Kommentare.
00:30:40: Oder schreibe mir eine Mail matias.fontana.cmi.ch.
00:30:44: Ich freue mich auf Rückmeltungen!
00:30:47: Und wenn dir diesen Podcast weitergebracht hat, dann abonnierst du ihn am besten und verpasst keine Folgen.
00:30:54: Und wenn du fängst, dass du Kolleginnen und Kollegen, die den Podcast auch weiterbringen könntest, dann darfst du das sehr gerne teilen.
00:31:02: Danke vielmals für's dabei sein Für's Mit-Lugen und Mitlosen.
00:31:06: Und bis zum nächsten Mal bei Auftrag Digital!
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